Geänderter Plan: Früher in die Ukraine

Mielec. 202 Kilometer von Częstochowa nach Mielec stehen an. Kein geplanter Treff mit Freunden – bis zum Ziel der Etappe fährt Markus allein. Er zieht sich morgens wärmer an, es ist ein bißchen kühler geworden: Eine Jacke und ein Tuch um den Kopf helfen ihm, sich vor dem Fahrtwind zu schützen. Dazu die Handschuhe, die seit dem Sturz auch nicht mehr so perfekt aussehen wie vorher.
Nach ein paar Kilometern hat er ausgerechnet, wo wir uns zu einem gemeinsamen Mittagessen treffen können. Er hat seine Route und die des Begleitfahrzeugs fast perfekt synchronisiert – wir treffen beide fast zur gleichen Zeit in einem kleinen Ort ein, ungefähr auf der Hälfte der Etappe. Und was gibt es da? Ein Café mit sehr ansehnlichem Kuchen. Wie hätte es bei Markus auch anders sein können.
Dann die zweite Hälfte – zwischendurch viele Telefonate, Abstimmungen, das Neueste aus der Heimat. Und schließlich das Hotel etwas außerhalb von Mielec. Markus hört Musik und fährt beschwingt oder fast übermütig in die Einfahrt des Hotelgeländes.

Dann gibt es eine Planänderung: Markus hat in den vergangenen Etappen praktisch „Überstunden“ gemacht, wir gehen schon morgen (Freitag) über die Grenze und bleiben zwei Nächte in der Ukraine. Aus Sicherheitsgründen gibt es erstmal keine Angaben, wohin wir fahren und wie die Route am Freitag und Samstag aussieht. Fest steht aber, dass wir am Samstag von Radfahrern aus Lwiw in die Stadt begleitet werden. Rotary Lwiw International hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit es ein würdiges Ende des Ride für Rescue wird. Darüber freuen wir uns sehr. Hat Markus auch verdient, oder?

Übrigens: Unser Spendenbarometer hat einen kleinen Sprung nach oben gemacht. Wir freuen uns! Es zeigt die Spenden, die uns gegenüber angekündigt wurden. Noch sind wir nicht am Ziel… Wir freuen uns also weiter über jede Spende…

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