
Teamwechsel und viele Stationen
Leipzig/Görlitz. Der Tag der Teamwechsel und einer Menge Zwischenstops: In Leipzig stößt frühmorgens Franca zum Team. Sie zeigt ihre Solidarität mit der Ukraine durch einen 60 Kilometer Trip von Leipzig bis nach Oschatz.
Wieder zu zweit, machen Malte und Markus Tempo. In Meißen kommt ihnen eine Abordnung der Old Tablers 204 Dresden entgegen. Im Schatten unter einer Elbbrücke haben sie ein mobiles Kohlehydrate-Büffet aufgebaut. Schatten, Bananen, Cola, Äpfel und Laugenbrezeln tun sichtbar gut. Denn die Zeit drückt: Pacemaker Malte muss in Dresden pünktlich in seinen Zug steigen. Also geht es nach einem kurzen Stop wieder mit Top-Tempo von 27 km/h bei Gegenwind weiter durch das Elbtal nach Dresden. Dresdens Präsident der Old Tablers, Martin Berger, und Ronald Pohl kennen ihre Stadt gut. Sie markieren auf der elektronischen Karte Geheimtipps, wo direkt neben Sehenswürdigkeiten Parkplätze zu finden sind. So kurvt das Begleitfahrzeug kreuz und quer zwischen Semper-Oper und Frauenkirche; es finden sich tatsächlich freie Stellflächen für das Auto, trotz Pfingstbetriebs in der vollen Stadt.
Vor der Frauenkirche haben sich mehr als ein Dutzend Old Tabler, Tabler und Ladies versammelt und empfangen winkend die Rider. Klar, das Erinnerungsfoto mit Luther-Denkmal und Frauenkirche ist ein Muss.
Aber Markus muss weiter. Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Markus Weinberg, einem erfahrenen Radfahrer, macht er sich auf die letzten knapp 100 Kilometer bis Görlitz. Um 19:08 meldet er, doch etwas geschafft: „Ich bin da.“
Filme und Shorts seht Ihr auf unserem Youtube-Kanal @rideforrescue
Zu den Fotos

